Musikmagazin – Niederösterreich

Mi, 16.04.2014 - 08:47

Am 24. April beginnt das Wienerlied-Festival Wean Hean, ein Abend im Theater Akzent ist der Violinistin Julia Lacherstorfer gewidmet und trägt den Titel „Perpetua Julia!“ Grund genug, die umtriebige Musikerin zum Interview zu bitten. Noch dazu erscheint in diesen Tagen die neue CD ihres Duo-Projektes Ramsch & Rosen. Das Interview führte Jürgen Plank.

Mo, 07.04.2014 - 10:26

Mit Sunrise16 wurde ein Projekt verwirklicht, das mit einer explosiven Melange aus Soul, Electro, Funk, Pop und Rap begeistert. Nach ersten Erfolgen mit der EP „Omnipotence“ und der Single „Don’t Waste My Time“ folgt nun ein Full Length Album von Sunrise16. Petra Ortner hat den Kopf des Projektes und Musiker mit Mostviertler Wurzeln – Harald Fahrngruber – im Wiener Vorstadtgasthaus „Schwarzer Rabe“ in Ottakring getroffen und mit ihm über die Musik geplaudert.

Di, 04.03.2014 - 11:25

Das einstige Mädchen mit der Gitarre ist nach längerer Pause wieder da. Und man ist geneigt, ganz klischeehaft zu sagen: Es ist erwachsen geworden. Mit „King in the Mirror“, ihrem zweiten Album, verabschiedet sich Anna F. vom belanglos-netten Folkpop ihres Debüts und versucht soundmäßig an die große Popwelt anzuschließen. Nach einem fehlgeschlagenen Versuch in L.A. macht sie das nun von Berlin aus. Sebastian Fasthuber hat sie über ihre Musik und ihre Karriere befragt.

Di, 18.02.2014 - 11:26

Seit nun schon 20 Jahren begeistert die Blechbläserkapelle Mnozil Brass viele, viele Musikliebhaber in Österreich und auch im Ausland. Wilfried Brandstötter im Interview mit Michael Ternai.

Do, 23.01.2014 - 13:45

Einen ganz und gar ungewöhnlichen Blick darauf, wie modern und unpeinlich österreichische Volksmusik klingen kann, bietet das Ensemble Federspiel. Das aus jungen Blasmusikern aus dem Großraum Wien und Krems bestehende Septett fand sich 2004 zusammen, um die häufig als unrenovierbar verschriene hiesige Folklore zu adaptieren und zu entgrenzen. Dabei sollte sich die intensive Auseinandersetzung mit originalen Partituren für die Modernisierung derselben als durchaus nützlich erweisen, doch dazu später mehr. Die Jungs wissen jedenfalls genau, was sie tun, wenn sie Hand und Lippe an volkstümlich Bewahrtes legen, denn im klassischen Studium liegen die Wurzeln ihrer musikalischen Werdegänge.

Di, 21.01.2014 - 11:32

Was wie ein Feng Shui-Tipp klingt, ist eine griffige Idee, Authentizität zu leben. Mit dem schwungvollen Namen Ramsch und Rosen spielt sich ein Musikerduo mit dem Charme der guten alten Zeit originärer Volksmusik und der musikalischen Abenteuerlust der Jugend in die Ohren von denen, die es schon immer gewusst haben: Echte Volksmusik die nichts mit „Sich-Verbiegen-für-den-Umsatz“ zu tun hat, ist populärer denn je, hat viel mit Improvisation und Spontanität zu tun, spricht jugendlich an und spiegelt „unseren“, über die Grenzen hinweg berüchtigten Humor wieder (schwarz, direkt, frech, nicht pathogen, doch augenzwinkernd).

Do, 09.01.2014 - 14:57

Dieser Tage feierte Eiffelbaum Records sein 6-jähriges Bestehen. Das Label mit Sitz in Niederösterreich versucht, abseits des Begriffs Austropop, die Wiederbelebung der lange Zeit eher unter der öffentlichen Wahrnehmung stattfindenden österreichischen Dialektmusik. Es ist wieder „in“ in der eigenen Sprache zu singen und es kommt auch gut an. Warum dem so ist, verrät Christian Wagner, der Gründer und Betreiber des Labels, im Gespräch mit Michael Ternai.

Di, 10.12.2013 - 12:20

Oliver Steger entspricht recht genau dem Bild jenes umtriebigen Jazzmusikers, der sich in den verschiedensten Ensembles mit seinem über Jahre gereiften Improvisationsstil einzubringen versteht. Der 1968 in Neunkirchen in Niederösterreich geborene Steger wird Anfang der 80er Jahre durch die Hörerfahrung mit Pink Floyd von seiner vermeintlichen Fußballerkarriere abgebracht und gründet seine erste Schulband. Aus purer Notwendigkeit heraus greift er zum Bass und dringt nach ersten Hardrock-Versuchen immer weiter in die Bereiche Fusion und Jazz vor. Den endgültigen Schritt zur Professionalität  setzt er 1989 mit dem Beginn des E-Bass-Studiums.

Do, 28.11.2013 - 12:48

Bei der Frage zu Tonträgerverbreitung, Label, Werbung… ist man als MusikerIn oft dankbar  für  verlässliche, brauchbare, verstehbare Ratschläge von Fachleuten und darüber hinaus möchte eine Band eventuell, je nach den eigenen Möglichkeiten und Vorstellungen, zusammenarbeiten mit wohlgesonnen PartnerInnen.

Fr, 08.11.2013 - 11:42

Sweet Sweet Moon müssten mit ihrem folk-inspirierten, melancholisch-verqueren Indie-Pop hierzulande eigentlich Artenschutz genießen. Der gebürtige Hollabrunner Matthias Frey, der trotz musizierender Mitstreiter als alleiniges Mastermind hinter dem Projekt gilt, hat diese zutiefst amerikanisch geprägte Disziplin mit all der so wichtigen Authentizität über den Atlantik geholt. Er lebt sowohl die romantischen Ideale der in sich gekehrten Singer/Songwriter-Existenz als auch die noble Zurückhaltung, welche gemeinhin von jenen Musikern an den Tag gelegt wird, die es sich leisten können, auf die alleinige Qualität des Liedguts zu reflektieren. Vom Debutalbum „Pompidou“, das noch von der LoFi-Ästhetik des solistischen Eigenbrötlers geprägt war, bis zu jüngeren Exponaten wie dem Minialbum „Candy Floss“, dessen Songs merklich zur breitwändigen Orchesterstärke neigen und an opulente Vorbilder wie Bright Eyes gemahnen – das stets überraschende und neben der intuitiven Spur verlaufende Kompositionsgespür Matthias Freys funktioniert anscheinend in sämtlichen Ensembles und Formaten.