Musikmagazin – Kärnten

Do, 26.02.2015 - 10:01

Die LES BUCKEL KOMBO ist ein Duo, das sich ganz in der Tradition der Musikanten des 19. Jahrhunderts sieht und Musik macht, um einfach zu unterhalten. SIMON VITH und DAVID WEDENIG, die beiden Köpfe hinter dem Zweiergespann, über die Faszination der Straßenmusik, ihre vielen musikalischen Einflüsse und ihr in Bälde erscheinendes Erstlingswerk „Meidling Swing“.

Mi, 18.02.2015 - 11:38

Alljährlich wählt das Kärntner INTERNATIONALE ZENTRUM ZEITGENÖSSISCHER MUSIK (IZZM) eine oder einen „Composer in Residence“ – für dieses Jahr wurde JEAN-BAPTISTE MARCHAND ausgewählt. Am 26. Jänner 2015 war ein Porträtkonzert des 1978 geborenen und in Wien lebenden Komponisten in Klagenfurt zu hören. Das Konzert des Kärntner Ensembles MUSIKFABRIK SÜD wird am 9. März 2015 in der Ö1-Reihe Zeit-Ton gesendet. Ein Anlass, um den jungen und eher stillen Komponisten in einem mica-Porträt vorzustellen.

Di, 10.02.2015 - 13:06

Der 1988 geborene Kontrabassist LUKAS KRANZELBINDER zeichnet sich durch Qualität und Quantität aus: von Jazz in sämtlichen Spielarten, Surf-Rock-Opern, der Begründung von internationalen Festivals und dem Betreiben von Laub Records – nichts bleibt verschont. Noch dazu ist der Herr unkompliziert, freundlich und humorvoll, wie Clemens Marschall im Gespräch herausfand.

Do, 04.12.2014 - 14:30

BRUNO STROBL war und ist in seinen Rollen als Komponist, Veranstalter und Mitglied/Vorsitzender diverser Verbände für Neue Musik stark mit den Eigen- und Besonderheiten der österreichischen Musiklandschaft konfrontiert. Räume sind für ihn austauschbar. Der Antrieb, tätig sein zu wollen, muss aus einem selbst erwachsen. Das Interview führte Lucia Laggner.

Fr, 17.10.2014 - 09:18

Vom Punk die sozialkritischen Texte, vom Rock die harte Musik und das Poppige findet man in der Verspieltheit der Songs wieder. Nach diesem Baukastenprinzip verfährt das, nenne wir es so: Punk-Rock-Pop-Quartett THIRTEEN DAYS. Im Gespräch mit Anne-Marie Darok sprach Frontmann Roman Mischitz über das neue Album „Goodbye to Yesterday“, die Geschwister Geldprobleme und Musikbusiness und wie schön es ist, die Stars der Kindheit zu treffen.

Do, 24.04.2014 - 10:21

„Groove“ ist so vielfältig definierbar wie man die Begriffe „Schmäh“ oder „Saudade“ mit Worten bestenfalls umschreiben  kann, aber das, was gemeint ist, wissen alle, die „es“ spüren durften und fortan davon infiziert sind.  „Groove“ ist auch das sympathische Hauptmerkmal der vier Männer, die hier unter dem Bandnamen Chilifish präsentiert werden mögen: Sobald  jenewelche nämlich loslegen, treten Symptome beim Zuhörenden auf, wie zwanghafte Lust zu tanzen oder mindestens „rhyhtmisches Stehen“ (Roland Kaisers „Dich zu lieben“ Fußchoreographie). Die unwiderstehlich energetische Schwingung erfasst Hüften und Rumpf, die zuvor „ruhigen Zuschauermassen“ mutieren zu einer Herde „Wackeldackel“. Von der ersten bis zur letzten Sekunde wird man getragen von Beats chili-gewürzt mit frechen oder unverschämt romantischen Texten. Das Geheimnis ihres Grooves beruht nicht nur auf dem  gleichen „Time“-holz und Musikempfinden, aus dem Konglomerat BassistIn und SchlagzeugerIn geschnitzt sein möchten. Nach Bass und Drumset sucht man hier nämlich vergebens.

Do, 20.03.2014 - 15:03

Alfred Goubran ist Schriftsteller und Musiker. Bis vor ein paar Jahren hat er die edition selene betrieben und war Verleger. Zurzeit ist er mit seinem neuen Buch „Durch die Zeit in meinem Zimmer“ und unter dem Namen (goubran) mit der CD „Die Glut“ in Österreich und Deutschland unterwegs. Ein mica-Interview über die Sprache in der Musik, ZZ Top und Bob Dylan.

Mi, 05.03.2014 - 10:37

Alexander J. Eberhard ist freischaffender Komponist mit vielfältigen Interessen, auf jeden Fall für Neue und für elektronische  Musik, aber auch  für Improvisation, „Soundbranding“, Filmmusik. Zudem ist er aktiver Bratschist, auf der „normalen“,  wie auch der E-Viola. Für das Jahr 2014 hat er das Staatsstipendium für Komposition erhalten, worüber er sich natürlich freut. Das erleichtere das Arbeiten ein Jahr lang erheblich, er kann Projekte durchführen, zu denen er mit anderen Tätigkeiten des Gelderwerbs nicht kommen würde. Letzteres sei, wie er meint,  für ihn natürlich ein wenig leichter als für andere, die kein Instrument spielten.

Mi, 22.01.2014 - 10:41

An allen Ecken und Enden korrespondiert Mario Rom's Interzone mit dem Werk des Vaters der amerikanischen Beat-Poeten, William S. Burroughs. Trompeter Mario Rom, Kontrabassist Lukas Kranzelbinder und Drummer Herbert Pirker haben sich nach Ansehen der Cronenberg-Verfilmung von Burroughs' Naked Lunch (mit der Musik u.a. von Ornette Coleman) zum Trio formiert. Der Bandname geht auf ein Textkonvolut des exzentrischen Dichters zurück, das dieser verfasst hatte, als er in der Interzone der damals geteilten marokkanischen Stadt Tanger lebte. Und am 5. Februar, Burroughs' 100. Geburtstag, konzertiert Mario Rom's Interzone extended (erweitert um Herwig Gradischnig, Clemens Salesny und Phil Yaeger) im Porgy & Bess.

Do, 25.07.2013 - 08:56

Vor Überraschungen sind auch Komponisten nicht gefeit; erfreulich freilich, wenn diese angenehmer Natur sind und etwa in der Ankündigung einer vier Tage später bevorstehenden Uraufführung bestehen. So geschehen bei Michael Amann im Fall von Kassiber, das am 25. Juli 2013 im italienischen Assisi aus der Taufe gehoben wird.