Musikmagazin – burgenland

Do, 17.04.2014 - 13:25

"Dynamisch" ist wohl jener Terminus, mit dem man am ehesten jene Umbrüche auf einen Nenner bringen kann, die die österreichische Jazzszene in den letzten Jahren geprägt haben. Manche Institutionen sind verschwunden, neue Strukturen dafür entstanden. So hat Joe Zawinuls 2004 in Wien eröffneter Club Birdland seinen 2007 verstorbenen Gründer nur um ein Jahr überdauert. 2009 wurden zudem die Hans-Koller-Preise - mit ihnen der internationale „European Jazz Prize“ - zum letzten Mal vergeben. Einen Paukenschlag bedeutete weiters das Ende eines der wichtigsten Szene-Aushängeschilder: Im Juli 2010 verfügte Mathias Rüegg nach 33 Jahren die Auflösung des Vienna Art Orchestra (VAO), lange Jahre Flaggschiff des europäischen Bigband-Jazz. Die Musiker, die seit den 1980er-Jahren aus diesem Klangkörper hervor gegangen sind, prägen indessen weiterhin das Geschehen: Voran die international etablierten Saxofonisten Wolfgang Puschnig (*1956) und Harry Sokal (*1954), aber auch Instrumentalisten, die in den letzten Jahren im VAO bekannt geworden sind: Dazu zählen Trompeter Thomas Gansch (*1975) und der einst bei den Wiener Philharmonikern beschäftigte Kontrabassist Georg Breinschmid (*1973). Beide sind gleichermaßen virtuose wie musikantisch veranlagte Instrumentalisten, schöpfen in ihren Stücken auch aus der Blasmusik- bzw. Wienerlied-Tradition und ergötzen das Publikum nicht zuletzt als amüsantes, musikkabarettistisches Duo.

Do, 17.04.2014 - 09:08

Mit ihrer aktuellen CD "Libertatia" vollziehen Ja, Panik einen durchaus radikalen Wechsel vom bisher Gewohnten. Die nun zum Trio geschrumpften Exil-Burgeländer in Berlin haben gleichsam auch ihren bisher charakteristischen Stil ausgemistet und neu positioniert. Präsentiert wird das neue Werk nun im Rahmen einer kleinen Österreich-Tour.

Mo, 14.04.2014 - 12:31

Als größter Musikveranstalter Österreichs im Bereich »klassischer Musik« engagiert sich die Jeunesse seit 65 Jahren österreichweit in 22 Geschäftsstellen besonders für die Förderung junger Künstlerinnen, Künstler und Ensembles sowie für ein junges Publikum. Bei jährlich über 600 Konzerten, davon 300 in Wien und 300 speziell für Kinder und Jugendliche, erreicht die Jeunesse in jeder Spielsaison mehr als 200.000 Besucher mit Musik für jede Altersstufe.

Mi, 09.04.2014 - 16:01

Dass Philipp Kogler und Julia Prötsch es drauf haben, klasse Songs zu schreiben, weiß man spätestens seit ihrer 2012er Debüt Single "Wellen und Meer", mit der sie sich binnen kurzer Zeit doch schnell auch überregional einen Namen machen konnten. Warum dem so war, lässt sich eigentlich leicht erklären. Philipp & Julia bringen einfach eine andere Note in den Pop mit hinein, eine, in der sich Leichtfüßigkeit und Niveau auf sehr schöne Art miteinander verbinden. Ob die beiden diese, ihre Qualitäten über gesamtes ausspielen werden können? Die Frage lässt sich nun mit einem eindeutigen JA beantworten. Was auf ihrem Debüt „so einfach“ (Creasy) nämlich auf dem Programm steht, ist schlicht und einfach erfrischend ehrliche und handgemachte Popmusik fern jeder banalen Mainstream-Oberflächlichkeit. Starke Songs mit Tiefgang und zugleich Hit-Potential, die sich vom ersten Moment an in den Gehörgängen festzusetzen wissen. Präsentieren werden Philipp & Julia ihr Debüt am 11. April im Wiener Chelsea.

Mo, 07.04.2014 - 14:13

Das Schnittpunkte der Musik Festival (9. bis 11. Mai 2014) wird wieder einmal zum Drehkreuz der Musikgattungen und Stile Jazz, Avantgarde, Klassik, Elektronik, Tanz, frei improvisierter Musik und Free Jazz.

Fr, 04.04.2014 - 14:10

MusikerInnen, Bands und Ensembles aller musikalischen Gattungen sind eingeladen, sich für die renommierte und im Mai des kommenden Jahres stattfindende Bucharest International JAZZ Competition zu bewerben.

Di, 01.04.2014 - 11:26

Dass die Blasmusik, wie man sie kennt, nicht notwendigerweise immer im Traditionellen verhaftet bleiben muss, sondern sich sehr wohl  auch in Richtung anderer Stile und Spielformen öffnen kann, genau dafür liefert die burgenländische Combo Da Blechhauf`n den Beweis. Sich zu allen Seiten hin offen zeigend und sich wirklich in keinster Weise sich irgendwelchen Einschränkungen unterwerfend, erschaffen sich die sieben Musiker ihre ganz eigene, irgendwo zwischen den stilistischen Stühlen Platz nehmende Klangsprache. In den kommenden Wochen befinden sich Da Blechhauf`n mit ihrem aktuellen Programm „Burning Lips“ im Gepäck auf einer ausgedehnten Konzertreise durch Österreich und Deutschland.

Di, 25.03.2014 - 12:00

Die Medimex, die größte Musikmesse Italiens, lädt MusikerInnen und Bands ein, sich für ein Live-Showcase zu bewerben. Das Festival findet heuer von 30. Oktober bis 1. November in Bari statt.Die Einreichfrist läuft bis 30. Juni 2014. Um als MusikerIn oder Band einreichen zu können, ist es notwendig, sich auf der Festival-Webseite zu registrieren.

Mi, 19.03.2014 - 12:06

MaMA Event ist ein in Paris stattfindendes Event (Kongress und Festival) für die internationale Musikbranche, welches Networking und Showcases verbindet und Zugang zum französischen Musikmarkt bietet. 2014 öffnet das MaMA vom 15. bis zum 17. Oktober seine Tore. Showcase Bewerbungen sind ab sofort online bis zum 27. Juni möglich. Interessierte Bands finden alle Angaben zu den Konditionen, sowie die Möglichkeit zur Online-Registrierung unter folgendem Link.

Mi, 12.03.2014 - 12:23

Eine farbenreiche und vielschichtige Klangwelt, in der nichts mehr, aber auch wirklich gar nichts mehr nach geordneten Strukturen abläuft und in der von den Beteiligten schlicht und einfach einzig das Prinzip des freien Spiels zwischen den verschiedensten musikalischen Ausdrucksformen ausgerufen und in stimmungsvollen Interaktionen in aller Konsequenz umgesetzt wird,  genau eine solche bringt das österreichisch-ungarisch-polnische Trio 1724 auf seiner im Dezember des vergangenen Jahres erschienenen CD "Escaped Fragements" (Klopotec) zu Gehör. Kézdy Luca, Emil Gross und Tomek Leś, die drei Köpfe hinter diesem ungewöhnlichen länderübergreifenden Bandprojekt, verorten ihre Nummern, die unter anderem im Rahmen des Festivals Limmitationes im Burgenland entstanden sind, ganz bewusst außerhalb der üblichen musikalischen Kontexte, sie wandeln auf avantgardistischen Pfaden, die quer durch die unterschiedlichsten Stile und Spielarten führen und in sehr geheimnisvollen, wie auch vielschichtigen Soundcollagen ihren Ausdruck finden.