Matthias Lošek ist ab heuer künstlerischer Leiter von Wien Modern, in den Jahren zuvor gestaltete er die Bregenzer Festspiele mit. Er betrachtet es als eine wichtige Aufgabe, den Kreis der Interessierten in den nächsten Jahren noch mehr zu erweitern. Wien Modern, einst von Claudio Abbado ins Leben gerufen, behauptet im November 2010 drei Wochen lang wieder, dass die Musikstadt Wien eine Stadt im Hier und Jetzt ist. Auf wichtigen Komponistenpersönlichkeiten unterschiedlicher Generationen liegt der Schwerpunkt, sowie auf den besten Ensembles und Solisten der zeitgenössischen Musik der letzten Jahre und Jahrzehnte.
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Wie heute in einer Presseaussendung des Posthofs verlautbart wurde, ist Werner Ponesch, seines Zeichens Manager der Linzer Zeitkulturstätte Posthof sowie Gründer des Indie-Labels Ixthulu, im Alter von 56 Jahren an einem plötzlichen Herzversagen gestorben. Der 1954 in Linz geborene Ponesch, hat seit Mitte der achtziger Jahre, wie kaum ein anderer die Geschichte des Posthofs mitgeprägt.
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Nach einem Jahr Pause meldet sich die Musikmesse Popkomm nun wieder zurück und präsentiert sich im Vergleich zu noch vor zwei Jahren deutlich verkleinert. Für die internationale Musikwirtschaft bedeutend bleibt die Veranstaltung aber auch in dieser neuen Form. Insgesamt werden vom 8. bis 10. September auf dem stillgelegten Flughafen in Berlin-Tempelhof 430 Aussteller aus 20 Ländern zugegen sein. Auch das Musikprogramm kann sich sehen lassen. So werden unter anderem internationale Stars wie The Editors, Fatboy Slim, Peaches, Robyn und Adam Green Auftritte absolvieren. Auch die heimische Popszene ist mit Tanz Baby, Ogris Debris und weiteren Acts prominent vertreten.
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Einen Festivalevent der etwas anderen Art können Liebhaber anspruchsvoller und experimenteller Klänge vom 7. bis zum 10. September im Wiener Porgy & Bess erleben. „Vienna Roomservice“, so der Titel der von der Wiener Jazzwerkstatt organisierten Veranstaltung, verwandelt den renommierten Jazzclub drei Tage lang in ein klangliches Experimentierfeld. Jazz und Improvisation treffen auf Elektronik, Techno, Rock und Avantgarde.
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Seit Anfang des Jahrtausends bereits werkt Marcus Füreder unter seinem Alter Ego Parov Stelar an einem eklektischen Mix aus satten Dancefloor-Sounds und wohlfeilen Jazz-Motiven. Mit "Coco" veröffentlichte der Linzer im vergangenen Jahr sein bereits viertes Album vor. Und einmal mehr stellte der vielseitige Musiker, warum er zu den führenden Vertretern der heimischen Elektronikszene zu zählen ist. Am 9. September gastiert Parov Stelar im Kulturhaus Weiz. Tags darauf im Klagenfurter Ballhaus.
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Ein einzigartiges Konzerterlebnis steht am 8. September im Wiener Gürtellokal Rhiz auf dem Programm. Zu Gast ist mit Pamelia Kurstin einer der bedeutendsten und anerkanntesten Theremin-Spielerinnen der Welt, die dieses äußerst schwierig zu spielende Instrument, wie nur wenige andere beherrscht. Die in Österreich lebende Amerikanerin gibt die an diesem Abend eine ihrer seltenen Solo-Perfomances, in der sie ihr Publikum in eine Welt voller wunderschöner und zerbrechlicher Klanglandschaften entführt.
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Ganz im Zeichen der Gipsy-Klangtradition steht der Konzertabend am 9. September im Wiener Jazzland. Mit dem Gitarristen und Hans Koller-Preisträger Diknu Schneeberger ist ein echtes musikalisches Wunderkind zu Gast. Gerade erst zwanzig Jahre alt, offenbart der junge Musiker bereits ein von einer solch Virtuosität getragenes Spiel, welches man sonst nur von den wahren Meistern des Gipsy-Swings kennt.
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Kommenden Freitag, den 3. September, gastiert der Gitarrist Karl Ritter mit seinem aktuellen Trio, gemeinsam mit dem ukrainischen Saxofonisten Andrej Prosorov und dem serbischen Schlagzeuger Dušan Novakov, in der Kulisse in Wien. Bei dieser außergewöhnlichen Formation stehen kammermusikalische Songstrukturen im Mittelpunkt, die in weiterer Folge als Angelpunkte für frei improvisierte Gedankenflüge fungieren. Ein Muss für Liebhaber anspruchsvoller Jazzklänge.
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Mit dem „Jugendmusikfestival 2010“ geht das Kulturforum Weiz neue Wege im Bereich der klassischen Musik. Unter dem Motto „VOICES - Abenteuer Stimme“ lädt der Veranstalter vom 7. bis 9. Oktober 2010 zu einer lustvollen und kreativen Entdeckungsreise mit international renommierten Musikern in den Garten der Generationen in Krottendorf. In einem bunten Programm aus Workshops, Konzerten und öffentlichen Aktionen können alle Musikinteressierten die vielen Facetten der klassischen Musik hautnah (neu) erleben und genießen.
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Harri Stojka und Mosa Sisic begeben sich auf Spurensuche. Und zwar nach ihrer ethnischen und musikalischen Vergangenheit. Woher stammt die Roma Musik, was macht sie aus? Die Reise führt die Beiden nach Indien, genauer nach Rajasthan, einer Provinz im Nordwesten der indischen Halbinsel. Begleitet von Filmemacher Klaus Hundsbichler und Produzent Rudolf Klingohr machen die zwei seit vielen Jahren befreundeten Musiker Bekanntschaft mit den besten und virtuosesten Vertretern der indischen Gypsy-Musik. Dokumentiert ist dieser außergewöhnliche musikalische Erfahrung im Film „Gypsy Spirit: Harri Stojka - Eine Reise“, welcher am 3. September in den Kinos anläuft. Passend zum Filmstart lädt Harri Stojka am 4. September einige der MusikerInnen, welche ihm auf seiner Reise begegnet sind, zu einem gemeinsamen Konzert in das Wiener Porgy & Bess.
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